Johannes Leitz

Deutscher Winzer des Jahres 2011: Johannes Leitz im Portrait von Deutsche Welle-TV

 

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Johannes Leitz

Curriculum Vitae

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Die Geschichte des Weinbaus der Familie Leitz aus Rüdesheim geht zurück bis ins Jahr 1744.

Johannes Leitz wurde 1964 in Rüdesheim am Rhein geboren. Sein Großvater Josef Leitz baute das Weingut wieder auf, nachdem es im 2. Weltkrieg vollständig zerstört wurde. Danach wurde das Weingut für kurze Zeit von Johannes’ Vater geführt, der früh verstarb, als Johannes 14 Monate alt war. Die Mutter von Johannes Leitz erhielt den Betrieb im Nebenerwerb, bis er in 1985 nach seiner Ausbildung zum Winzermeister den Betrieb mit 3 ha in Eigenregie übernahm. Seitdem hat Johannes Leitz den Betrieb zu einem national und international erfolgreichen Weingut mit einer beachtlichen Größe von knapp 40 ha geführt. Neben Deutschland zählen zu den Hauptabsatzmärkten die USA, Norwegen, England und Schweden.

Das stetige Wachstum der letzten Jahre hat dem Betrieb keinesfalls geschadet. Nach wie vor zählen die trockenen Topweine aus den Lagen Rüdesheimer Berg Schlossberg, Rüdesheimer Berg Rottland und Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels zu den Spitzenweinen in Deutschland. Seine Weine tragen eine individuelle Handschrift und spiegeln das Terroir des Rüdesheimer Berges wider.

Darüber hinaus ist es Johannes Leitz gelungen, neben seinen terroirbetonten Spitzenweinen, auch Weine wie „Dragonstone“ und den mit dem “if Communication Design Award 2009” ausgezeichneten „EINS-ZWEI-DRY“ zu international erfolgreichen Marken aufzubauen.

Trotz des großen internationalen Erfolgs bleibt Johannes Leitz fest mit seiner Heimat verwurzelt. Die Liebe zu seinen einzigartigen Weinbergen und die Verehrung des großen Rüdesheimer Berges – der zum Weltkulturerbe Mittel Rheintal gehört – sind für Johannes Leitz zugleich eine Verpflichtung. In Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden setzt er sich für den Erhalt dieser Jahrhunderte alten Kulturlandschaft ein und rekultiviert eingefallene und zum Teil verschüttete alte Terrassenanlagen im Rüdesheimer Berg Rottland und im Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels.

 

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Geschichte

Leitz Wein Geschichte

Erinnerungen an die Weinlese 1904. Die zweite von rechts im Bild ist Johannes Leitz Großmutter.

Leitz Wein Geschichte

Toni Leitz – Der Vater von Johannes Leitz – auf seinem Pferd Robert.

Leitz Wein geschichte

1981—1983 Lehre zum Winzer

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1983—1986 Meisterschule

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1985 Erster eigener Wein

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1991 Entdeckung durch Stuart Pigott - Erste Reise nach Großbritannien

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1996 VDP Eintritt - Umbau Weingut

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1999 Übernahme Betrieb Weingut

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2000 Erste Reise in die USA

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2002 Label „Dragonstone“

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2007 Label „EINS-ZWEI-DRY“

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2010 Neubau Kellerei

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2013 Abschluss des Kellereiausbaus

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2016 Abschluss des Baus von Probier- und Büroräume

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Die Lagen

Leitz Wein Lagen
Rüdesheim und die Lagen des Weingutes Leitz

Alle Weinberge sind zu 100 % nach Süden ausgerichtet. Die Wasserdrainage, besonders in den steilen Berglagen, ist sehr gut und bringt ausgesprochen strukturierte, mineralische Weine hervor. Die eher wüchsigen Weinberge sind die mit hohem Löss und Lehmanteil. Hierher kommen vor allem saftige, fruchtbetonte, verspielte Rieslinge, wie der Rheingau Riesling, der Kirchenpfad Kabinett und die Magdalenenkreuz Spätlese.

Leitz Wein Lagen
Rüdesheimer Berg Schlossberg

Der Name wird aus der Burg Ehrenfels abgeleitet, die von den Mainzer Erzbischöfen um 1211 als Schutz- und Zollburg errichtet wurde. Die Skelettführenden Quarzit– Schiefer-Böden geben den Weinen eine reichhaltige und eine feine harmonisch, ausgeprägte Rieslingsäure.

Leitz Wein Lagen
Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels

Der Name weist auf den Boden hin, der hier durch Stein und Fels geprägt ist. Der Bezug zum Kaiser kommt durch Kaiser Karl der Große, der dort die Rebsorte Orleans hat anbauen lassen. Das Ausgangsgestein für den Boden ist der Quarzit mit Schiefereinlagen. Die Weine sind durch ihre Mineralität mit einer angenehmen Frucht aber auch einer nervigen Säure geprägt.

Leitz Wein Lagen
Drachenstein

Der Name ist auf den Fels mit mythologischen Namen und eventuell auf die Form eines Drachen zurückzuführen. In dem Bereich findet man lößlehmhaltige Sandstein- und Quarzitböden, die aus dem Taunusquarzit abgeleitet sind. Teilweise sind in dem Bereich auch sehr tiefgründige Böden mit nicht unerheblichen Kalkanteilen. Die Weine sind geprägt durch ihre blumige und elegante Art und einer feinen würzigen Note.

Leitz Wein Lagen
Rüdesheimer Berg Roseneck

Der Lagenname Roseneck leitet sich aus den Wildrosenhecken ab, die noch heute auf zahlreichen Felsvorsprüngen wachsen. Die Schiefer-Quarzit-Böden haben Einschlüsse von Lößlehm und ergeben rassige abgepufferte Weine mit ausgereifter Säure und langer Lebensdauer.

Leitz Wein Lagen
Rüdesheimer Berg Rottland

Der Lagenname Rottland leitet sich aus dem Wort „roden“ Urbarmachen ab. Die Lage liegt unmittelbar hinter der Rüdesheimer Altstadt. Bedingt durch die geschützte Lage in unmittelbarer Rheinnähe und den tiefgründigen Lößlehmböden gelangen die Weine zu großer Reife, gepaart mit einer feinfruchtigen Säure.

Leitz Wein Lagen
Magdalenenkreuz

Der Lagename leitet sich aus einem Bildstock ab, der eine Kreuzigungsgruppe, zu der Maria Magdalena gehörte, darstellt. Der Bereich ist auch eine Direktzuglage mit tiefgründigen Lößböden, die in weiten Bereichen Grundwasser führen. So wachsen hier dominante, nachhaltige und fruchtige Weine.

Leitz Wein Lagen
Bischofsberg

Benannt nach den Mainzer Erzbischöfen, welche die Rodung hier erlaubten und förderten. Der Bereich ist durch Direktzuglagen geprägt. Tiefgründige Lößlehme mit einer guten Wasserführung bringen voluminöse Weine mit einer markanten Säure hervor. In trockenen Jahren zeigt diese Lage von allen Rüdesheimer Lagen ihr ganzes Potential.

Leitz Wein Lagen
Rosengarten

Der Name leitet sich aus dem gepflegten Garten an der Brömserburg ab. Der Boden ist in diesem Bereich sehr tiefgründig mit kalkhaltigen Lössen und einer guten Wasserführung. Die Weine ähneln denen des Rottland, haben aber ein feinfruchtigeres Spiel mit einem nachhaltigeren Volumen.

Leitz Wein Lagen
Klosterlay

Die Lage leitet sich von dem Benediktinerinnen-kloster St. Hildegard ab, dass um 1100 gegründete wurde. Die Weinberge sind um das Kloster gelegen. Weiterhin verbindet man mit dem Begriff Lay-Fels auch die Schiefer zum Dachdecken. Der Boden in diesem Bereich zeigt einen tiefgründigen Lößlehmboden mit einer guten Wasserführung. Die hier wachsenden Weine sind geprägt durch eine fruchtige und würzige Säure mit einer großen Eleganz.

Leitz Wein Lagen
Rüdesheimer Kirchenpfad

Der Name leitet sich darin ab, dass durch diesen Bereich der Weg zur Eibinger Pfarrkirche verlief. Der Boden in diesem Bereich ist ein tiefgründiger Quarzit- und Lößboden mit guter Feuchtigkeit. Die Weine zeigen viel Körper mit einer nachhaltiger Säure und guter Lagermöglichkeit.

Die böden

Grauer Schiefer

Grauer Schiefer

z. B. Rottland

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Schieferböden sind Schuttböden. Farblich dominiert das Grau des verwitterten grau-blauen Hunsrückschiefer, einem marinen Tonschiefer. Der dunkelbraune, humusreiche Oberboden ist meist von Schieferplatten und feinem Schiefergrus bedeckt. Die Hohlräume zwischen dem Lockergestein sind intensiv durchlüftet. Die Steinauflage schützt vor Austrocknung und Bodenabtrag. Der Boden enthält viel tonige, mineralstoffreiche Feinerde aus der Verwitterung der Tonschiefer. Zusätzlich ist Löss eingemischt. Die Versorgung mit Mineralstoffen ist gut, denn das tonige Substrat ist reich an Kalium, Magnesium, Natrium und Eisen. Die leicht verwitterbaren Tonschiefer liefern ausreichend Nähr- und Spurenstoffe nach.

Quarz und Quarzit

Quarz und Quarzit

z. B. Roseneck

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Die Höhenzüge des Taunus werden durch ein hartes Gestein – den Quarzit – aufgebaut. Das sandige Abtragungsmaterial längst vergangener Gebirge wurde in der Zeit des Unterdevons (vor etwa 400 Millionen Jahren) in der Nähe der damaligen Küste abgelagert. Bald verfestigten sich die lockeren Sande zu Sandstein. Unter dem gewaltigen Druck aufliegender Gesteinsschichten wurde der Sandstein in seiner Kristallstruktur verändert (Metamorphose) und schließlich zum heutigen Gebirge des Taunus aufgefaltet. Der Taunusquarzit enthält zu weit mehr als 90 % Kieselsäure (SiO2=Quarz) und nur wenige Glimmer oder Feldspäte. Die Gehalte des Gesteins an Erdalkalien und Eisenoxiden sind daher sehr gering. Dem Boden werden aus der Gesteinsverwitterung nur sehr wenig mineralische Nährstoffe nachgeliefert. Verwittern Quarzit und Tonschiefer, bleiben die sehr harten weißen Quarze zurück. Sie sind besonders verwitterungsresistent und reichern sich dadurch im Boden an.

Roter Schiefer mit Quarzit

Roter Schiefer mit Quarzit

z. B. Schlossberg und Kaisersteinfels

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Der Boden enthält eine Mischung von rötlichem Tonschiefer  und eingemischtem Quarzit. Die roten Tonschiefer sind Süßwassersedimente. Die rote Farbe erhielt das Gestein durch Eisen, das in einem ariden Klima zu rötlichem Hämatit wurde. Der Boden ist sehr felsig und hart. Er enthält weniger Mineralstoffe als die feinerdereichen Böden vom grauen Schiefer, aber immer noch mehr als die Quarzitböden.

Lösslehm mit Quarzit oder Terrassensedimenten

Lösslehm mit Quarzit oder Terrassensedimenten

z. B. Bischofsberg, Klosterlay, Klosterberg, Magdalenenkreuz

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Löss ist der Staub der Eiszeiten. Stürme bliesen feine Staubkörner aus den Schotterfluren der damals breiten Flüsse. In windgeschützten Lagen wurde der Staub aus der Luft „ausgekämmt“ und setzte sich ab. So entstanden die mächtigen Lössablagerungen, die weite Teile des Rheingaus bedecken. Der feinsandige, schluffreiche gelbliche Löss verwitterte zu  fruchtbarem braunem Lösslehm, der Pflanzen ein reichhaltiges Wasser- und Nährstoffreservoir bietet. Das lockere Substrat macht es der Rebe leicht Wurzeln in die Tiefe zu treiben, um Wasser und Nährstoffe zu erschließen. Der Boden lässt sich hervorragend bearbeiten, wird aber besonders leicht weggeschwemmt. In den Lösslehm eingemischt sind oft kiesige Terrassensedimente des Rheins, die Gesteine der Berghänge (Quarzit, Schiefer) oder aber Sedimente eines tropischen Meeres aus der Zeit des Tertiär (Meeressande, Tonmergel).

Rebflächen

Leitz Wein Rebflächen

Die Weine

EINS-ZWEI-DRY
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EINS-ZWEI-DRY

Rheingau Riesling ~ trocken

Eins Zwei Dry ist der Einsteiger-Riesling in die Leitz-Weinwelt. Dieser Wein ist ein Lagenquerschnitt von verschiedenen Rheingauer Löss- und Lehmböden mit einem ansprechend trockenen Geschmacksbild – ein moderner Riesling ohne Schnörkel. In seinem Duft flirtet reifer Apfel mit Birne und Aprikose, es gesellt sich ein Anflug von Freesien und Zitronenschale hinzu. Am Gaumen zeigt sich der Riesling packend, saftig mit einer gut strukturierten Dichte und einer reifen Fruchtsäure, die dem Wein Frische und Charakter verleiht. Zarte, kräuterige Akzente erinnern an Thymian und Estragon. Eins Zwei Dry ist ein Riesling zum lockeren Wegtrinken und Fröhlichsein. Er passt besonders gut zu Salaten, Geflügel und Fischgerichten. Oder einfach solo.

Rüdesheimer
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Rüdesheimer

Riesling ~ trocken

Im Duft paaren sich Apfelaromen mit Holunderblüte und geriebener Zitronenschale. Daneben finden sich eine Idee von Zimt, etwas Jasmin und Birne, Pfirsichduft und leicht nussige Akzente. Am Gaumen wirkt der Wein mit seinem eleganten Geschmacksverlauf und seinen herb-kräuterigen Reflexen geschmeidig und nachhaltig. Der Rüdesheimer Riesling ist ein Wein mit Rückgrat und viel Tiefe. Von seinem Charakter her eignet er sich als Begleiter zu Selleriesalat mit Vinaigrette und Walnüssen, Pastinakencremesuppe, Pasta mit Gorgonzolasauce, zu Vitello Tonnato oder zu Spargel mit Zitronensaft, Kapern und Olivenöl.

Rüdesheimer Drachenstein
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Rüdesheimer Drachenstein

Riesling ~ trocken

Im Duft erinnert dieser Wein an reifen weißen Pfirsich, an einen sehr klaren Ausdruck von Lychee und Blüten. Er ist gut balanciert und erscheint in einer sehr frischen und gleichzeitig sehr angenehmen mineralischen Stilistik. Aufgrund seiner Herkunft, den leicht ansteigenden Hängen des Rüdesheimer Drachenstein mit ihrem einzigartigen Terroir; hat dieser trockene Riesling neben der angenehm zurückhaltenden Hefethematik einen sehr angenehmen Ausdruck von Frucht. Als Essensbegleiter zeigt er sich sehr elegant mit Variationen von Sushi, Hotate no Sashimi, gegrillte Muscheln oder aber auch Schmorfleisch mit Cranberries.

Magic Mountain
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Magic Mountain

Rüdesheimer Riesling ~ trocken

Ein kräftiger Zitronenduft steigt aus dem Glas, Anklänge an gelbe Äpfel und Pfirsich gefolgt von intensiven mineralischen und feinen kräuterig-herben Eindrücken, die an Thymian und Dill erinnern. Eine kräftige Fruchtsäure mit klarer Kante gibt dem Wein Rückgrat, Kraft und Länge. Im Mund geht der „Magic Mountain“ druckvoll und eindeutig zur Sache. Die Auswahl der in dieser Lagencuvée vereinten Weinberge zeigt sich in einem sehr gelungenen Zusammenspiel. Passt gut zu Sauerbraten mit Preiselbeeren, Saibling, Forelle, Felchen gegrillter Makrele mit Knoblauch, Tafelspitz mit Meerrettich und zum Brotzeitteller.

Rüdesheimer Berg Roseneck
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Rüdesheimer Berg Roseneck

Riesling ~ trocken ~ „Katerloch“

Der Riesling aus dem Roseneck führt im Duft Anklänge an Pfirsich, Zitrone, Orangenschale, Anis, Liebstöckel und grünem Pfeffer mit sich. Am Gaumen geht er druckvoll und gleichzeitig geschmeidig zur Sache. Die Fruchtsäure hat ihre Krallen eingezogen, sie läuft praktisch wie auf Samtpfoten über die Zunge. dieser trockene, harmonisch ausbalancierte Riesling aus dem Rüdesheimer Berg passt exzellent zu Pasta mit Pesto alla Genovese, zu Blätterteiggebäck mit Schafskäsefüllung und Oliven, zu gebratener Blutwurst mit Rieslingkraut und zu Käsefondue.

Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels
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Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels

Riesling ~ „Terrassen“

Der Kaisersteinfels duftet intensiv nach purer Rieslingfrucht. In diesem Wein paart sich pure Kraft mit feiner Eleganz. Die gut eingebundene Fruchtsäure wird von feiner Restsüße gepuffert, im Zusammenspiel ergibt sich daraus ein sehr dynamisches Geschmackserlebnis. Dieser Riesling eignet sich als Begleiter zu Gerichten mit üppigen Sahnesaucen und grünem Pfeffer, zu Hühnerbrust mit Estragon, Crème fraîche und jungen Erbsen, lackierte Entenbrust, Glasnudelsalat mit Zitronensaft, Ingwer, Sojasauce, Sesamöl und Koriandergrün.

Rüdesheimer Berg Schlossberg
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Rüdesheimer Berg Schlossberg

Riesling ~ trocken ~ „Ehrenfels“

Hier vereint sich in der Nase ein verführerischer Vanilleduft mit Zitrusnoten, Minzereflexen, Mirabelle, Mango, Banane und schwarzem Pfeffer. Eine feinsinnig vernetzte Fruchtsäure gibt dem Fruchtspiel kräftige Impulse am Gaumen. Der Schlossberg geht direkt zur Sache, vibrierend, kraftvoll und ausdauernd. Dieser Riesling passt ausgezeichnet zu Lachs und Steinbutt mit sautiertem Chicoree, zu gebratener Wachtel mit jungem Wirsing und Curry, zu Stubenküken mit Rosenpaprika, zu Schweinsbraten mit Kümmel, Fenchel und Koriander.

Rüdesheimer Berg Rottland
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Rüdesheimer Berg Rottland

Riesling ~ trocken ~ „Hinterhaus“

Herrlich reifer Apfelduft, Mirabellen, Pfirsich, Zitrone, etwas Ananas. Noten von Jasmin und ein Anflug von Maracuja sind erkennbar. Dieser Riesling ist ein mineralischer, fast schon salziger Riesling mit einer brillanten Fruchtsäure. Der vom grauen Schiefer geprägte Boden des Rottlands hat die Feuchtigkeit im Herbst gut gehalten, so dass die Trauben die ausgedehnte Schönwetterphase des Frühherbstes ohne Trockenstress überstehen konnten. Ein monumentaler, sehr extravaganter Wein. Zu sahnigem Kartoffelgratin, gebackenem Kalbsbries mit frischen Morcheln, Gänsebraten, Hechtklösschen mit Spinat, luftgetrockneten Schinken und Würsten. Auch zu Austern.

Rüdesheimer Magdalenenkreuz
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Rüdesheimer Magdalenenkreuz

Riesling ~ Spätlese

Im exotischen Flair dieses Rieslings treffen sich die Aromen von Zitronen und Limetten, leichte Minzereflexe sind dabei, auch ein Hauch Litschi, Estragon, Banane, Birne und Ananas. Das alles ist eingepackt in eine kräftige Restsüße, die zusammen mit einer zärtlichen Fruchtsäure zur Sache geht und die Aromen schön langsam am Gaumen abschmelzen lässt. Das Magdalenenkreuz ist ein erfrischender Wein, der einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Perfekt zu fernöstlicher Küche, zu allem was fruchtig, süß-sauer, scharf und intensiv mit Chili, Sternanis, Koriander, Ingwer, Sojasauce und Sesamöl gewürzt ist. Herrlich zu Apfelstrudel mit Vanillesauce.

Rüdesheimer Kirchenpfad
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Rüdesheimer Kirchenpfad

Riesling ~ Kabinett ~ feinherb

Der Kirchenpfad zeichnet sich durch einen sehr feinen, klassischen Duft aus, aus dem die pure Rieslingfrucht spricht, ein Anflug von Rosinen und Cassis ist dabei. Noch ist der Wein vom Hefelager geprägt, Brioche-Noten machen sich bemerkbar. Am Gaumen wirkt der Wein saftig und animierend, der kleine Schnipser Restsüße dynamisiert seine elegant-dezente Aromatik. Das passt zu kaltem Rehbraten mit Sauce Cumberland, Muscheln mit Knoblauchmajonäse, Königsberger Klopsen, in Olivenöl geschmortem Fenchel oder zu thailändischen Gerichten mit Chili, Limonenblättern und Zitronengras. Hervorragend zu ausgereiftem Gruyère und Roquefort.

Rheingau
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Rheingau

Pinot Noir Rosé ~ Sekt brut

Die gut eingebundene Kohlensäure erzeugt im Glas ein lebhaftes Mousseux, dass einen schönen Schaumteppich auf der Zunge bildet. Aus dem Glas steigen Ahnungen von Erdbeeren, Mandeln, Brioche, Walnüssen, Brombeeren, grüner Pfeffer und Muskatnuss. Es schwingt eine leichte Süße mit, die die würzigen Elemente elegant abpuffert und ihn als Begleiter zu Wildgerichten interessant macht. Sekt muss ja nicht immer als Aperitif getrunken werden. Auch zu Salami, Oliven und Schafskäse ein Genuss.

Rüdesheimer Berg Roseneck
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Rüdesheimer Berg Roseneck

Riesling ~ Spätlese

Im opulenten Duftbild des Rosenecks taucht reife, saftige Ananas auf, gelb-cremige Mango, Weinbergspfirsich, Rosinenduft, viel Zitrone und ein würziger Hauch von grünem Pfeffer. Durch die Qualität seines saftig-süßen Fruchtsäurespiels wirkt der Riesling am Gaumen schwebend leicht, es kommen zitrusartige Schiefernoten hervor, die die glasklare Fruchtsüße dieser klassisch-feinen Spätlese unterstreichen. Dieser Riesling passt zu Kokosmilch-Hühnercurry mit Litschi, Chili, Limettensaft und Zitronengras. Zu Bratapfel mit Vanillesauce, zu Tarte Tatin mit Birnen oder Äpfeln und zu Crème Brûlée.

Geisenheimer Rothenberg
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Geisenheimer Rothenberg

Spätburgunder trocken ~ Leitz/Becker

Der Spätburgunder aus der Gemeinschaftswerkstatt von Johannes Leitz und Friedrich Becker aus Schweigen in der Pfalz ist unfiltriert abgefüllt worden. Aus den roten Fluten steigt der Duft von rohem Rindfleisch auf, ein Hauch Minze ist dabei, Sauerkirsche, Jod und Meeresgischt. Auch schwarzer Trüffel, Assamtee, Toast und Kakaopulver. Die vollreife Fruchtsäure gibt eine extrem erfrischende Vorstellung am Gaumen, die Tannine sind griffig und seidig. Der Rothenberg ist ein souveräner Burgunder mit vollendeter Fruchtigkeit. Zu Rehkeule mit Preiselbeeren, Wildgeflügel mit Petersilienwurzelpüree, Steak frites.

Rheingau
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Rheingau

Pinot Noir ~ Rosé

Dieser herzhafte, kräftige Rosé auf Spätburgunderbasis zeigt einen Duftfächer, der an Erdbeeren, Veilchen, Himbeeren und Rhabarber erinnert. Auch ein Hauch Liebstöckel und Sandelholz ist dabei. Jeder Schluck ist von einem Schmelz zarter Restsüße ummantelt. Gut gekühlt genießen! Das passt zu wilden Zwiebeln in Olivenöl, luftgetrocknetem Schinken, Salami, Parmesan und natürlich Barbecue.

Ausgezeichnet

ausgezeichnet

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Leitz Unterwegs

Leitz Wein Unterwegs

Aktuell

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19. November 2016

Ahrwein Messe

Steigenberger-Barock-Kurhaussaal

»http://www.ahrwein-messe.de/«

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18. bis 22. August 2016

Rüdesheimer Weinfest

Marktplatz Rüdesheim am Rhein

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02. bis 04. September 2016

Hoffest im Weingut Leitz

Feiern für den guten Zweck

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Rüdesheimer Straße 8a
65366 Geisenheim
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Weinverkauf ab Hof: Mo – Fr    8:00 – 12:00 Uhr  &  13:00 – 17:00 Uhr

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